[Rezension] "Looking for Alaska" - John Green

Hey meine lieben Einhörner!

Obwohl ich Ferien habe, muss ich für die Schule ein Buch lesen. Da es sich dabei um "Looking for Alaska" handelt, war es für mich nicht all zu schlimm. Dieses Buch stand sowieso auf meiner To Read Liste und somit habe ich mich tatsächlich gefreut, etwas für die Schule zu tun.


a l l g e m e i n e s
geschrieben von John Green
veröffentlicht am 28.12.2006


*


m e i n e
m e i n u n g
"Looking for Alaska" ist mein drittes Buch von John Green. Ich habe bereits "Die erste Liebe (nach neunzehn vergeblichen Versuchen)" und "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" gelesen bzw. gehört. Diese beiden Bücher haben mich schon sehr überzeugt und somit bin ich mit einigen Erwartungen an "Looking for Alaska" herangegangen, vor allem weil jeder von diesem Buch schwärmt.

Das Buch ist in zwei Teile 'Before' und 'After' aufgeteilt. Der Protagonist Miles Halter hat keine Lust mehr auf seine Schule, da er dort keinen Anschluss zu seinen Mitschülern findet und überredet somit seine Eltern ihn auf ein Internat zu schicken. John Green glänzt oft mit seinen Figuren, die auf eine Art und Weise immer ganz anders sind, als die üblichen Buchcharaktere. Auch Miles hat ein besonderes Hobby, denn er liebt es Biographien von Menschen zu lesen, mit denen er sich ansonsten gar nicht auseinander setzt. Gerade die letzten Worte vor dem Tod lernt Miles gerne von vielen Berühmtheiten auswendig. Dieses Hobby führt ihn zu Alaska, die ebenfalls auf das Internat geht. 

Leider muss ich zugeben, dass vor allem der erste Part der Geschichte langweilig und langatmig war. Natürlich sind Miles Gedanken ganz lustig und sein Leben auch ganz interessant, aber nicht durchgängig 100 Seiten lang. Mir hat ein wenig die Spannung oder das Emotionale gefehlt, was erst zum Ende hin auftaucht. Trotzdem zeigt das Buch auf eine sehr ehrliche Weise, wie das letzte Schuljahr verläuft und wie wichtig Freundschaft und Liebe für junge Leute ist. 

Alles in allem finde ich das Buch sehr gelungen. Es ist nicht schwer, diese Lektüre auf Englisch zu lesen und auch wenn sich einige Szenen ziehen und es überwiegend "langweilig" ist, hat es eine schöne Botschaft und vor allem die Figur Alaska ist sehr interessant. 


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