[Rezension] "The hate u give" - Angie Thomas

Hiiiiiiiiii!

"The hate u give" habe ich gestern beendet und da es mich sehr gepackt hat, würde ich gerne meine Meinung mit euch teilen.

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!


a l l g e m e i n e s

geschrieben von Angie Thomas
erschienen am 24.Juli 2017
512 Seiten
kostet 17,99 Euro



k l a p p e n t e x t
Die 16-Jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der Öffentlichkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über sein Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starrs Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen ... 


m e i n e
m e i n u n g
Bisher habe ich nur Gutes über "Thug" gehört. Überall sehe ich Bilder von diesem Buch und zufriedene Rezensionen, die mit Sätzen wie "Dieses Buch muss man lesen!", "Mein Jahreshighlight" oder "Neues Lieblingsbuch" gefüllt sind. Also musste dieses Buch auch bei mir einziehen und ich habe mir nicht lange Zeit gelassen, dass Buch zu beginnen. 

In den ersten Seiten ist mir der frische, junge Schreibstil der Autorin Angie Thomas aufgefallen. "The hate u give" ist ihr Debüt, worauf aber keine einzige Szene hindeutet. Stattdessen fliegen die Seiten nur so davon, weil der Schreibstil so flüssig und fesselnd ist. Die Geschichte von Starr hat mich sehr mitgerissen, so dass ich das Gefühl hatte, ich wäre ebenfalls ein Teil dieser Welt, was für mich ein ganz besonders, leider seltenes Gefühl ist. 

"The hate u give little infants fucks everybody."

Hier greift man definitiv nicht zu einem typischen Jugendroman. Stattdessen ist dieses Buch viel komplexer, emotionaler und ernster als die gewöhnlichen Jugendromane, die ich bisher gelesen habe. Starrs bester Freund Khalil wird von einem Polizisten angeschossen und stirbt, obwohl er in dieser Nacht unbewaffnet war. Damit wird ein Problem angesprochen, was immer wieder auftaucht und auch immer wieder eine Medienwelle verursacht. Ich persönlich stoße eher selten bis gar nicht auf Rassismus in meinem Alltag, weil in meinem Umkreis alle eine helle Hautfarbe haben und somit ich nur durch die Medien von solchen Fällen erfahre. Ich kann das Buch also nicht mit eigenen Erfahrungen vergleichen, doch hatte ich das Gefühl die Figuren zeigen jeden Blickwinkel in solchen Fällen. Ich sehe sowohl die Geschichte des Polizisten, aber auch die des Opfers, die letztendlich viel mehr zählen sollte. Das Buch konnte mich sehr zum Nachdenken anregen und wird mich auch noch eine Weile begleiten.

Alles in allem ist "Thug" eine absolute Empfehlung von mir, die jeden Leser auf eine gewisse Weise verändern wird und man vielleicht mehr hinterfragt, als man es je für Möglich gehalten hätte.









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